Mehr Sport

Ich habe entschieden mehr Sport zu treiben und Gewicht zu verlieren. Aus diesem Grund habe ich mich wieder im Fitness Studio angemeldet, eine Ernährungsumstellung begonnen und mich bezüglich Ausdauerlauf informiert (Bücher, Trainer, Freunde etc.). Bisheriges Fazit ist wohl, dass man sich zum Laufen eine Strecke von mindestens 5km suchen soll, die nicht weiter als 15 Minuten vom Wohnort entfernt ist und Abwechslung bietet. Ich habe eine schöne Runde bei mir um die Ecke entdeckt, bei der man nach ca. 2,8km Feldweg einen kleinen See erreicht, diesen umrundet und auf einer Parallelstrecke durch einen Wald wieder zum Ausgangspunkt gelangt. Gesamtlänge: 6,38km.

Ich hatte bisher noch nie Spaß daran zu laufen, aber gestern war das zwar enorm anstrengend und ich habe heute Muskelkater ohne Ende, aber es hat Spaß gemacht. Morgen bekomme ich meine obligatorische Einweisung im Fitnessstudio und übermorgen werde ich meinen nächsten Lauf starten, wenn es die Beine bis dahin zulassen.

Mein Ziel ist im August das Sportabzeichen zu machen. Dazu muss ich in 17:50 Min. 3km laufen. Mein erster Kilometer gestern war nach 5:20 Min. geschafft, der zweite nach 12:45 Min. Für den dritten Kilometer habe ich dann leider bis ca. 21 Minuten gebraucht, was jedoch auch daran lag, dass mir die Ausdauer fehlte komplett durchzulaufen und ich mich an der Strecke noch orientieren musste.

Seit ich mehr Sport mache, fühle ich mich wesentlich besser, obwohl sich fast permanent die Muskulatur meldet und meckert. Ich bin aktiver, fühle mich gesünder und schlafe besser.

Vielleicht gehe ich heute Abend noch ein wenig schwimmen.

TV-Total

Ich hatte meiner Schwester vor einigen Jahren bereits einen Gutschein für den Besuch des TV-Total-Studios zum Geburtstag geschenkt. Nachdem wir – wie so häufig – längere Zeit keinen Termin dafür finden konnten, es dann zwischenzeitlich in Vergessenheit geriet und nun letztens wieder als Thema aufkam, haben wir es dann endlich hinbekommen einen Tag zu finden, an dem wir das machen konnten: Dienstag, den 26.5.15.

Also fuhren wir gestern mit dem Zug nach Köln und waren Teil des Publikums der Aufzeichnung. Diese begann um 15:30 Uhr zunächst damit, dass wir unsere Online-Tickets gegen andere Tickets tauschen und alle Gegenstände außer unseren Portemonnaies abgeben mussten. Danach standen wir noch einen Weile im Eingangsbereich und dann vor der Einlasskontrolle an. Die eigentliche Aufzeichnung begann gegen 17:00 Uhr und ging bis 18:30 Uhr. Die Karten kosteten 12,50 €. Als wir unsere Plätze zugewiesen bekommen hatten, wies die Aufnahmeleiterin in den Ablauf ein, es wurden ein paar Publikumseinstellungen gedreht und eine Kandidatin für „Blamieren oder Kassieren“ ausgewählt.

Als nächstes kam der Stand-Up-Comedy-Gast und spielte eine Nummer aus seinem Programm nur für uns ohne Aufzeichnung. Die Band begleitete bereits alles musikalisch. Danach kam Stefan Raab dann ins Studio, begrüßte uns freundlich, machte ein paar Späße mit dem Aufnahmeteam und der Band und nach ein paar kurzen Videoclips ging dann die Aufzeichnung los. Gedreht wird wirklich am Stück und die während der „Werbepausen“ spielt die Band ihr Lied.

Ich muss sagen, dass ich erwartet hätte, dass die ganze Sache wesentlich weniger entspannt und locker abläuft. Zudem dachte ich, dass vieles mehrfach gedreht würde und man als Publikum mehr schauspielern müsste. All das war jedoch eine Fehleinschätzung. Der Umgang im Aufnahmeteam war wirklich entspannt, freundlich und auch nach nun 15 Jahren TV-Total immer noch darauf bedacht auch dem Studiopublikum etwas zu bieten. Gast war Sarah Connor, die dann am Ende noch ein Lied aus ihrem neuen Album sang („Wie schön du bist“) und die offenbar live wirklich verdammt gut singt.

Das Studio erschein mir etwas kleiner, als ich es mir vorgestellt habe, aber im Großen und Ganzen schon so, wie ich es mir dachte.

Die „heavytones“ sind wirklich durch die Bank richtig gute Musiker. Raab konnte mal eben sagen was er braucht und die haben es dann kurz hingezaubert ohne irgendwas groß zu proben. Tonart und Rhythmus reichten völlig aus, um beispielsweise außerhalb der eigentlichen Aufnahme die Aufnahmeleiterin mit einer Reggae-Anspielung auf ihre Frisur in Form von „I shot the Sheriff“ zu ärgern.

Zusammenfassend kann ich wirklich nur empfehlen das mal mitzumachen. Preislich kann man da echt nicht meckern und man bekommt wirklich was geboten.

Pfingst Open Air Werden

Am Montag hatte ich das Vergnügen den Tag in Essen Werden beim Pfingst Open Air verbringen zu können.  Vom LineUp her kannte ich nur Leslie Clio aus dem Radio und hatte von Genetikk gehört. Letzteres ist musikalisch jedoch so gar nicht meine Richtung, also war es gut, dass das der Schluss-Act war.

Ich bin mit meiner Schwester hingefahren, die jedoch früher wegmusste, um der Schalker U19-Mannschaft beim Gewinnen der Bundesliga zusehen zu können. Schlimm war das nicht, denn auf so regionalen Festivals findet man ja immer jemanden, den man kennt. So war es dann auch und ich konnte den Tag mit einem Freund und seinen beiden Freunden dort verbringen.

Musikalisch war das Highlight in meinen Augen „Adam Angst“. Also wenn die in diesem oder im nächsten Jahr nicht richtig groß werden, muss schon echt einiges schief laufen. Guter solider Punkrock, großartige, pointierte, sozialkritische Texte und dazu eine tolle Atmosphäre und Interaktion mit dem Publikum. Leslie Clio hat mich dagegen etwas enttäuscht, auch wenn ich mir bereits gedacht habe, dass das so toll nicht werden wird. Die Band wirkte wie Berufsmusiker, die ihr gelegentlich aushelfen und es dann aber auch genau bei dem belassen, was vertraglich vereinbart ist, damit auch bloß nicht der Eindruck entsteht, sie könnten Spaß auf der Bühne haben. Leslie Clio selbst hat sich zwar im Gegensatz zur Band bewegt und ist auch einmal ins Publikum gesprungen, aber das war es dann auch schon mit Publikums-Interaktion. Die Lieder hätten ein zu eins so auf der CD sein können: Keine Variationen, keine längeren Intros, keine etwas längeren Zwischenparts in denen mal was anderes passiert.

Alles in allem hat sich das aber definitiv gelohnt, denn es war zudem gratis. So ein gratis Festival finanziert sich dann ja über Getränke, Essen und Merchandise, aber auch hier waren die Preise ok. 3 € für 0,4l Bier sind in so einem Rahmen schon ok. Ich hatte also für knapp unter 20 € einen wirklich schönen Tag in Essen und kann jedem nur empfehlen das Pfingst Open Air Werden im nächsten Jahr auch mal zu besuchen

Neues Equipment für die Band

Mein Onkel war so nett und hat mir seine alte Anlage geschenkt, mit der er früher als DJ bei Partys aufgelegt hat. Sie besteht aus einem Mischpult (Inkel PC-1200a mit integriertem 250W Verstärker und 16 Kanälen) und zwei Marschall-Boxen mit 100W Sinusleistung.

Ich bin wirklich sehr glücklich darüber, da wir am 20. Juni einen Open-Air-Auftritt auf einem Pfarrfest haben und das derzeitige geliehene Mischpult nicht ganz in Ordnung ist und wir auch keine eigene PA haben, worüber Gesang und Keyboard laufen könnten.
Das Problem ist damit gelöst.

Logic Pro X und MainStage 3

In der letzten Woche gab es bei REWE auf iTunes-Karten 15-20 % Rabatt, was mich veranlasst hat mir davon dann endlich mal Logic Pro X und MainStage im App-Store zu kaufen. Das ist übrigens generell eine gute Idee solche Aktionen abzuwarten, wenn man vorhat ein etwas teureres Programm im AppStore zu erwerben oder generell viel dort einkauft. Es gibt so ca. im 4-Wochen Rhythmus bei unterschiedlichen Händlern iTunes-Aktionen. Bei REWE kostete die 100 € Karte nur 80 €. Da Logic 200 € im AppStore kostete, bekam ich es demnach für 160 €. Das liegt noch unter dem Studentenrabatt, den man bekommt, wenn man es zu einem neuen Mac mit „Apple on Campus“-Programm kauft, was dann auch der Grund war, weshalb es ich es nicht direkt zu meinem neuen MacBook Pro dazu gekauft habe.

Ich werde mich mit beiden Programmen hier noch ausführlicher beschäftigen, wenn ich mich etwas näher damit befasst habe. Logic ist zur Aufnahme und zum Sound-Design gedacht und MainStage werde ich nutzen, um diese Sounds dann Live zu nutzen. Gerade von MainStage habe ich einen extrem guten ersten Eindruck. Das Programm erscheint wirklich umfangreich. Es gibt dort im Grunde genommen drei Modi:

  1. Layout
  2. Bearbeiten
  3. Performen

Im Layout-Modus entwirft man sein eigenes Set, verteilt virtuelle Buttons, Dreh- und Schieberegler, Pedale und Instrumente. Im Bearbeitungsmodus bastelt man sich dann eine Patch-Liste mit virtuellen Instrumenten mit unterschiedlichsten Effekten, Filtern und sonstigen Merkmalen und weist den einzelnen Patches dann Funktionen im vorher konfigurierten Set zu. Zudem kann man den virtuellen Knöpfen nun auch Hardware zuweisen, sodass diese sich verstellen, wenn der jeweilige Regler am Controller bedient wird. Im Modus „Performen“ geht das Set in den Fullscreen-Modus kann genutzt werden.

Mein derzeitiger Plan ist mir in der nächsten Woche ein USB-Masterkeyboard zuzulegen und die Funktionen mal ausgiebig zu testen. Derzeit nutze ich mein Yamaha E-Piano via USB, aber da fehlt der Controller, sodass ich nur abspielen kann, was ich voreinstelle, aber die Live-Modulation etc. nicht testen kann.

GEZ-Hotline

Nach meinem Beitrag zum Spotify-Service sei an dieser Stelle mal ein Beispiel angeführt, wie man es nicht machen sollte.

Ich hatte gerade telefonischen Kontakt mit dem sogenannten „Beitragsservice“.

Was war der Anlass?

Ich bin als BAFöG-Empfänger grundsätzlich vom Rundfunkbeitrag befreit. Da man Jura offenbar in 9 Semestern studieren muss, liegt die Regelstudienzeit bei 9 Semestern. Als ich nun wie 99% aller anderen Jurastudenten nicht innerhalb von 9 Semestern fertig wurde, bekam ich nur noch BAFöG „Abschlusshilfe“. Der Unterschied ist der, dass es sich dabei um einen sehr günstigen 100%igen Kredit der KfW handelt, statt um eine Leistung, die zu 50% aus einem nicht zurückzuzahlenden Förderbetrag besteht und zu 50% aus einem Kredit. Der Betrag ist derselbe und es handelt sich um eine Leistung nach dem BAFöG – befreit also ebenso von der Beitragspflicht. Die Förderung liegt in den extrem niedrigen Zinsen und der langen Tilgungszeit (20 Jahre). Ich muss also theoretisch der GEZ nur meinen Bescheid schicken, wo mir der KfW-Kredit gewährt wird. Das habe ich dann auch getan. Montag bekam ich dann Post, dass ich doch bitte meinen Bescheid als Nachweis meiner Befreiungsberechtigung einreichen solle. Also dachte ich mir, es wäre doch mal eine gute Idee nett nachzufragen, ob es eventuell sein könnte, dass der Bescheid schon vorliegt.

Wie verlief das Gespräch?

Gedächtnisprotokoll:

GEZ: „Guten Tag, mein Name ist (unverständliches Genuschel)“

Ich: „Guten Tag, mein Name … ich rufe an weil…“

GEZ: „Geben Sie mal ihre Beitragsnummer“

Ich: „Ich bin gerade unterwegs – reicht Ihnen auch Name und Anschrift?“

GEZ: „Nein. Wir suchen nicht nach Namen.“

Ich: „Das ist dann jetzt blöd. Wieso brauchen Sie die denn zwingend? Sie haben doch im Grunde alle sonstigen relevanten Daten von mir im System.“

GEZ: „Ja. Machen wir nicht.“ – legt ohne sonstigen Kommentar einfach auf.

Dazu sei folgendes noch angemerkt
  1. Mit dem Gespräch hätte sich eventuell eine Menge Stress auf beiden Seiten vermeiden lassen, da ich nun wieder postalisch Kontakt zur GEZ aufnehmen muss, dann wieder abwarten muss, bis eine Antwort kommt, die vermutlich wieder einer Antwort meinerseits bedarf, weil etwas missverstanden wurde, was man telefonisch direkt erkannt hätte.
  2. Das Gespräch kostet 0,60 € pro Anruf. Ich denke ernsthaft darüber nach denen ein Fax zu schicken und Überweisung von 0,60 € zu fordern. Es lohnt wahrscheinlich den Aufwand nicht, eine Rechtsgrundlage zu suchen, das Fax zu formulieren und Beweise beizulegen, aber eigentlich müsste man das aus Prinzip mal machen.
  3. „Beitragsservice“ wirkt irgendwie lächerlich.

Bahnstreik

Ich bin was den aktuellen Bahnstreik der GDL angeht irgendwie zwiegespalten:

Einerseits nervt es mich natürlich kolossal, dass eine kleine Gewerkschaft derart rücksichtslos die ganze Bundesrepublik lahmlegt und damit wirtschaftlichen Schaden in Millionenhöhe anrichtet. Ich bin natürlich auch selbst betroffen und Jojo weiß nicht mal wie sie Mittwoch überhaupt zum Orchester kommen soll, aber davon abgesehen ist das schlicht und einfach extrem teuer alles. Termine müssen verschoben werden und Alleinerziehende trifft es mit dem Kita-Streik doppelt schwer. Die müssen jetzt eine Betreuung organisieren und kommen nichtmal vernünftig hin und her.

Was ich an dem Streik besonders bescheuert finde ist, dass es gar nicht so sehr um Geld oder Arbeitsumstände geht. Es geht schlicht darum, welche Gewerkschaft wen vertreten darf. Herr Weselsky von der GDL tönt da gerne mal rum, dass über Grundrechte wie dieses keine Schlichtung stattfinden kann. Dazu sei folgendes gesagt: Grundrechte sind nie absolut. Es gibt Schranken und wiederum Schranken-Schranken (ja, das heißt verfassungsrechtlich wirklich so). Zudem kollidieren Grundrechte regelmäßig untereinander mit den Grundrechten anderer Menschen. Dementsprechend findet auch permanent eine Abwägung zwischen Grundrechten statt. Wenn es so etwas nicht gäbe, hätte das Bundesverfassungsgericht quasi nichts zu tun. Nun zu sagen über Grundrechte wird nicht geschlichtet ist also totaler Unsinn und entweder vorgeschoben, um andere Ziele verfolgen zu können (Machtspielchen) oder aber aus Unverständnis heraus formuliert worden.

Warum bin ich dann trotzdem zwiegespalten?

Das liegt daran, dass ich der Meinung bin, dass wir das Problem nicht hätten, wenn die Bahn damals nicht privatisiert worden wäre. Früher war es so, dass die Bahn staatlich war und von Beamten geführt wurde. Beamte dürfen nicht streiken. Man hat sich damals aus angeblich wirtschaftlichen Gründen dazu entschieden die Bahn zu privatisieren. Bei Privatisierungen verliert in meinen Augen immer der Staat bzw. die Allgemeinheit. Gewinner sind meist nur diejenigen, die die Entscheidungen über die Privatisierung treffen und zufällig einen entfernten Verwandten im Vorstand des nun privaten Unternehmens sitzen haben, oder aber sogar selbst nach ihrer Amtszeit in diesen wechseln. Das nennt sich Korruption und ist in meinen Augen in Deutschland ein wirklich schwerwiegendes Problem. Viele der Entscheidungen der letzten Jahre lassen sich für mich nicht anders erklären, als das die richtigen Leute zur richtigen Zeit die richtigen Versprechen oder Vorteile erhalten haben.

Nun ist das Kind jedenfalls in den Brunnen gefallen. Die Bahn ist privatisiert und die Lokführer haben den sicheren Beamtenstatus nicht mehr. Aus genau diesem Grund denke ich, dass man nun, auch mit den Konsequenzen der Privatisierung leben muss.

Eine abschließende Meinung dazu habe ich nicht, aber ich bin natürlich wie jeder andere zunehmend genervt.

Im Sommer soll das „Tarifeinheitsgesetz“ kommen. Das soll dann bewirken, dass in einem Unternehmen für eine Berufsgruppe jeweils nur diejenige Gewerkschaft Tarifverträge schließen kann, die die meisten Mitglieder der betroffenen Berufsgruppe vertritt. Wieso das genau die GDL also Lokführergewerkschaft zerstören sollte, wie es in der Presse oft geschrieben wird, leuchtet mir noch nicht ein, da die GDL doch wohl die meisten Lokführer vertritt und somit für diese auch weiterhin Tarifverträge verhandeln kann. Einzig das was sie derzeit im Sinn hat – nämlich auch das andere Personal zu vertreten – wird dann nicht mehr möglich sein. Betroffene Mitarbeiter in der GDL müssten dann einfach in die EVG wechseln und fertig. Für die GDL heißt das natürlich, dass sie weniger Beiträge einnehmen, aber sie müssen im Streikfall auch an weniger Mitglieder zahlen. Wie sinnvoll das ganze Gesetz überhaupt ist, wird sich zeigen.

Spotify-Kundenservice

Ich hatte in den letzten Wochen Kontakt mit dem Spotify Kundenservice und möchte an dieser Stelle mal ein Lob aussprechen. Es kommt leider nicht mehr so oft vor, dass man wirklich gut behandelt wird, obwohl man nur normaler Kunde ist und keinen Premium-Support dazu gekauft hat.

Worum ging es?

Ich wollte mein Premium-Abo auf einen Studententarif umstellen, der über myunidays.com angeboten wird. Die Seite ist nebenher jedem Studenten wirklich zu empfehlen. Es gibt dort einige Kooperationen mit Unternehmen, die so ablaufen, dass auf unidays ein Nachweis über die Universitätszugehörigkeit hinterlegt wird und die den Unternehmen diesen dann bestätigen. So muss nicht für jeden Studentenrabatt immer eine Bescheinigung eingereicht werden. Noch klappt das nicht mit allzu vielen Unternehmen, aber es sind schon einige interessante dabei. Unter anderem bietet UniDays seinen studentischen Mitgliedern ein Spotify Premium Abo für 4,99 € statt 9,99 € monatlich für ein Jahr an. Um also 60 € zu sparen, wollte ich mein bereits bestehendes Abo auf diesen Tarif umstellen. Ich bekam bei der Anmeldung jedoch permanent den Hinweis, dass ich keine Berechtigung dazu hätte. Nachdem ich die Bedingungen nochmal studiert hatte und dabei keine Einschränkung auf Neukunden fand, schrieb ich dem Support von Spotify. Einen ganz neuen Account über UniDays erstellen wollte ich nicht.

Wie lief das ganze dann ab?

Ich habe ein Ticket erstellt, mein Problem geschildert und bekam am nächsten morgen eine Email, in der mir ein Mitarbeiter schrieb, dass sie das Problem identifiziert aber noch nicht gelöst hätten. Ich bekäme zwei Monate gratis Premium und solle es bitte in 3 Wochen noch einmal probieren. Das tat ich dann auch und es funktionierte wieder nicht. Also schrieb ich dem Support unter Bezugnahme auf mein vorheriges Ticket, dass sich nichts verändert habe. Wieder bekam ich die Antwort am nächsten morgen und darin stand, dass ich mich kurz sicherheitszertifizieren müsse (Angabe von Geburtsdatum und den letzten vier Stellen der Kreditkarte) und dann würde man meinen Account kurzzeitig stilllegen. Wenn das passiert sei, solle ich mich noch einmal mit den UniDays-Daten auf der entsprechenden Spotify-Seite einloggen und bekäme ein Abo mit dem Studentenpreis unter meinem bestehenden Account. Gesagt, getan: Kurz darauf wurde mir der neue Preis per Mail bestätigt und seitdem läuft alles einwandfrei. Für die Umständlichkeit werden mir im Anschluss 2 Monate gratis gutgeschrieben.

Fazit

Alle Mitarbeiter mit denen ich Kontakt hatte waren sehr freundlich, mein Probleme wurde abschließend und zu meiner Zufriedenheit gelöst und ich habe jetzt alles in allem 4 Monate gratis Premium im Wert von ca. 40 € gutgeschrieben bekommen. Da könnte sich gerne das ein oder andere Unternehmen mal dran orientieren. Ich bin abschließend sehr zufrieden mit dem Kundenservice bei Spotify.

WhatsApp Web

Heute morgen stellte sich mir aus Bequemlichkeitsgründen die Frage, warum es so schwer sein sollte einen Messanger Dienst wie WhatsApp auch auf Desktop Rechnern zum laufen zu bringen. WhatsApp selbst hat dazu ja im Januar den Dienst „WhatsApp Web“ gestartet, der jedoch nur funktioniert, wenn man einen QR-Code mit seiner App auf dem Smartphone scannt und somit das Telefon mit dem Web-Dienst verbindet. Zudem läuft er aktuell nur unter Google Chrome. Die Limitierung mit dem QR-Code führt auch dazu, dass die jeweilige App einen solchen Scanner enthalten muss. Alternative Scanner-Apps funktionieren hier nicht. Für mein iPhone gibt es in der iOS-WhatsApp-Version jedoch keine solche Funktion. Das heißt, alle iPhone-Nutzer (ohne Jailbreak) sind von WhatsApp Web ausgeschlossen.

Also habe ich mich gefragt, warum genau das Unternehmen das tut. Wirtschaftlich ist das unsinnig, da man so ja noch mehr Daten der jeweiligen Rechner der Nutzer abgreifen und damit Profit generieren könnte. Auch rechtlich sollte das kein Problem sein, da WhatsApp ja auch im App Store selbst keine Probleme mit den Apple Richtlinien hat. Die offizielle Begründung lautet zwar dahingehend, dass die Richtlinien Probleme bereiten würden, aber das scheint eher vorgeschoben zu sein. Also bleibt in meinen Augen nur technisches Versagen. Wenn man sich WhatsApp insgesamt so ansieht und als Nutzer mit den ganzen Bugs und fehlenden Möglichkeiten lebt, die eigentlich leicht zu implementieren wären, erscheint mir diese Erklärung als die Wahrscheinlichste.

Daraufhin stellte sich mir die Frage, warum die App überhaupt so eine große Reichweite hat und so stark genutzt wird. Sie gehört mittlerweile zur Datenkrake Facebook, also ist das Vertrauen eher gering, dass mit meinen Daten gut umgegangen wird. Zudem kostet der Kauf auf bestimmten Geräten mittlerweile Geld, die Zuverlässigkeit ist eher mittelmäßig, die Oberfläche ist hässlich und unpraktisch, das permanente Speichern von Dateien, die einem übersandt werden, hat WhatsApp erst vor kurzem optional gestellt und es gab zum Zeitpunkt des Marktstarts bereits ICQ, MSN und sonstige Anbieter, die sowohl Web-Applikationen, als auch Desktop-Clients, als auch Phone-Apps hatten. Wenn mir das jemand beantworten kann: Bitte in die Kommentare.

Die Nutzung von verschlüsselten Diensten wie Threema sei an dieser Stelle noch einmal empfohlen – auch wenn ich weiß, dass ich da vor die Wand schreibe. Threema ist komfortabel, einfach einzurichten, verschlüsselt (!) und generiert seinen Gewinn nicht über den Verkauf von Daten, während das Geschäftsmodell von Facebook und WhatsApp nunmal gerade darauf ausgelegt ist. Gerade die Android-User werden diesen Punkt aber wohl leider nicht nachvollziehen können.

Ich will hier nicht zum ideologischen Streit iOS vs. Android beitragen, aber es kann – hoffentlich – nicht schaden mal folgenden Gedanken in die Runde zu werfen: Zahle ich für ein Gerät, bei dem Hardware und Software aufeinander abgestimmt sind und wo der Hersteller sein Geld mit dem Verkauf derselben generiert, oder aber zahle ich lieber für ein Gerät, das zwar ganz viele Funktionen bietet aber das ein gratis Betriebssystem enthält, wo der Hersteller des Systems sein Geld mit dem Verkauf persönlicher Daten generiert? Bei Google seid ihr halt nicht Kunde, sondern Ware. Kunde ist für Google nur das werbende Unternehmen, dem Google eure Daten verkaufen kann.. Ihr seid zwar bei Samsung oder HTC oder welchem Hersteller auch immer Kunde, aber die können die günstigeren Preise oder zusätzlichen Features nur bieten, weil sie nichts für das OS Android bezahlen müssen. Ihr zahlt also auch da mittelbar mit euren Daten. Da ist mir persönlich lieber, der Hersteller des Gerätes, dass ich tagtäglich überall mit hinnehme, verdient sein Geld mit dem teureren aber halt auch faireren Geschäftsmodell „Verkauf von Ware gegen Geld“. Aber das ist natürlich jedem selbst überlassen und ich will hier auch keinen Krieg anzetteln. Das ganze wird mir ohnehin zu ideologisch und radikal mittlerweile. Davon ab: Die NSA liest eh alles mit – egal welches Device.

So it begins.

Ausflug zum Hockenden Weib

Jojo und ich hatten schon länger mal vor zu den Externsteinen zu fahren und dort wandern zu gehen. Auf der Geburtstagsfeier meines Vaters hat mir dann meine Tante vorgeschlagen doch erstmal lieber zum „Hockenden Weib“ bei Ibbenbüren zu fahren. Das wäre näher, auch sehr schön und der Weg wäre spannend aber nicht so lang.

Kurz gesagt: Wir sind dem Vorschlag gefolgt und hatten einen wunderschönen Tag.


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Das hockende Weib

IMG_3015Der Blick in den Wald

IMG_3014Der Blick ins Tal beim Frühstück auf einem Felsen

IMG_3019_2Noch mehr Klippen

Es ist wirklich sehr zu empfehlen dort mal hinzufahren. Der Weg teilt sich bereits am Anfang in einen normalen Wanderweg und einen Kletterweg auf. Wir sind den Kletterweg auf dem Hinweg und den Wanderweg auf dem Rückweg gegangen. Der Kletterweg ist keine Untertreibung. Eigentlich wäre es besser gewesen einen Helm zu tragen. Manche Stellen waren schon ziemlich lebensgefährlich, aber sehr spaßig.

Wir haben eine kleine Frühstückspause auf einem Felsen eingelegt.

Am Hockenden Weib angekommen – so wird der große Felsen genannt – gab es dann die Möglichkeit bis ganz oben zu klettern. Das haben wir dann natürlich auch nicht lassen können und saßen eine Zeit lang oben auf dem Felsen und haben ins Tal gesehen. Der Aufstieg war nicht wirklich schwierig, aber hatte mit Wandern nicht mehr viel zu tun.

Fazit: Wer gerne draußen aktiv ist sollte unbedingt mal zu den Dörenther Klippen mit dem Hockenden Weib fahren.